3. Botschaft Imam Mudschtaba Chameneis zu den Tagen der Republik und der Natur
Am 1. April 2026 wurde, anlässlich des Jahrestages des Referendums der Republik und dem Tag der Natur, die 3. Botschaft Imam Mudschtaba Chameneis veröffentlicht. Es folgt die sinngemäße Übersetzung der Rede aus dem persischen Original. Obwohl es für alle hier veröffentlichten Texte gilt, wird darauf verwiesen, dass die Übersetzung zu Dokumentationszwecken ohne jegliche Kommentierung erfolgt und die dargestellte Meinung nicht mit der Meinung der Herausgeber übereinstimmen muss.
Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Begnadenden
هُوَ أَنشَأَكُم مِّنَ الْأَرْضِ وَاسْتَعْمَرَكُمْ فِيهَا
„Er ist es, der euch aus der Erde gefertigt und sie euch zu bebauen gegeben hat.“ [Heiliger Quran, 11:61]
Das heldenhafte iranische Volk hat das diesjährige Nowruz vermischt mit Ehre und Epos und geht nach der Würdigung des 12. Farvardin – des Tages der Islamischen Republik Iran – dem Tag der Natur entgegen. Jetzt, da der erniedrigte und erbarmungslose amerikanische und zionistische Feind in seiner Bestialität keine menschlichen, moralischen und lebensbezogenen Schranken oder Grenzen kennt und sogar die natürlichen und ökologischen Räume unseres geliebten Heimatlandes Gegenstand von Angriff und Schaden wurden, ist jede Bewegung auf dem Weg der Ausweitung von Aufbau und Gestaltung der strahlenden Zukunft Irans eine würdige und erforderliche Handlung.
Zu diesen lobenswerten Handlungen gehört, dass die gesamte Bevölkerung in allen Städten und Dörfern einander hilft und in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den zuständigen Einrichtungen vom Tag der Natur bis zum Ende des Frühlings – insbesondere an den Tagen des Monats Farvardin – zur Pflanzung fruchttragender Bäume sowie zu den nachfolgenden erforderlichen Pflegemaßnahmen schreitet.
Die kindermordenden Josephs der amerikanischen und zionistischen Seite haben die Kinder der Schule des gesegneten Baumes auf barbarische Weise zu Märtyrern gemacht; doch das Volk Irans pflanzt in der Absicht für alle Märtyrer, insbesondere die Märtyrer des dritten aufgezwungenen Krieges, einen Setzling der Hoffnung über das ganze Land verteilt, damit jeder dieser Setzlinge in den kommenden Jahren, so Gott will, zu einem gesegneten Baum und zu einem fruchttragenden Baum wird.
Die dämonischen, Kinder mordenden Amerikaner und Zionisten haben die jungen Setzlinge der Schule „Schadscharah Tayyiba“ [Schule „Guter Baum“ mit Bezug auf den Quran-Verse 14:24-25, eine Mädchenschule in Minab, bei der knapp 170 Grundschüler getötet wurden], auf bestialische Weise zu Märtyrern gemacht. Doch das iranische Volk pflanzt mit der Absicht [niyya] für alle Märtyrer, insbesondere die Märtyrer des dritten aufgezwungenen Krieges [Anm.: Der aktuelle Krieg], über die Ausdehnung des Landes hinweg, den Setzling der Hoffnung, sodass jeder dieser Setzlinge sich in den zukünftigen Jahren, so Gott will, zu einem guten Baum [Anspielung auf den Namen der Mädchenschule und die Quran-Verse] und zu einem fruchttragenden Baum wandelt – so Gott will.
Sayyid Mudschtaba Hussaini Chamenei
12. Farvardin 1405 [1. April 2026]

