{"id":960,"date":"2022-10-20T13:34:25","date_gmt":"2022-10-20T11:34:25","guid":{"rendered":"http:\/\/khamenei.de\/wordpress\/?page_id=960"},"modified":"2024-01-31T17:23:24","modified_gmt":"2024-01-31T16:23:24","slug":"bestechung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/rechtsfragen\/bestechung\/","title":{"rendered":"Bestechung"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 161:<\/b> <i>Einige der Kunden, die mit der Bank handeln, verteilen G\u00fcter an die Angestellten, damit diese sich bei der Ausf\u00fchrung ihrer Angelegenheiten beeilen und damit sie ihm bessere Dienste anbieten mit der Kenntnis, dass, falls der Angestellte das nicht tun w\u00fcrde, der Kunde dann ihm nichts an G\u00fctern geben w\u00fcrde. Wie ist das Urteil zum Annehmen der G\u00fcter in diesem Fall?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Es ist f\u00fcr die Angestellten nicht erlaubt, etwas von dem Kunden f\u00fcr die Ausf\u00fchrung seiner Angelegenheiten zu nehmen, f\u00fcr deren Ausf\u00fchrung sie angestellt wurden und (schlie\u00dflich) daf\u00fcr Gehalt erhalten. Und die Kunden der Bank haben nicht die Angestellten gierig zu machen durch die Vergabe von etwas Geld und anderen (Verg\u00fcnstigungen) f\u00fcr die Erf\u00fcllung ihrer Erfordernisse aufgrund dessen, was an Verdorbenheit dabei ist.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 162:<\/b> <i>Einige Kunden der Bank geben ein Festtagsgeschenk f\u00fcr die Angestellten gem\u00e4\u00df der orts\u00fcblichen Gewohnheit und jemand ist der Ansicht, dass sie ihm die Dienste nicht in der erforderlichen Form anbieten werden, wenn er aufh\u00f6rt, ihnen dieses Geschenk zu geben. Wie ist das Urteil dazu?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Wenn solche Schenkungen zu Unterschieden in der Erf\u00fcllung der Bankdienste f\u00fcr die Kunden f\u00fchren und am Ende der Angelegenheit Verdorbenheit oder der Verlust der Rechte der anderen verursachen, dann haben die Kunden diese (Geschenke) nicht an die Angestellten zu zahlen, und diese (Angestellten) haben es nicht von ihnen anzunehmen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 163:<\/b> <i>Wie ist das Urteil zu Geschenken von Geld, Speise und anderem, welches die Beh\u00f6rdeng\u00e4nger aus Zufriedenheit und mit zufriedenem Herzen an die Angestellten der Stadt anbieten? Und wie ist das Urteil zu G\u00fctern, die an die Angestellten als Bestechung gezahlt werden, unabh\u00e4ngig davon, ob dieses mit der Erwartung einer Handlung f\u00fcr den Zahlenden ist oder nicht? Und wenn der Angestellte aus Habgier auf eine Bestechung eine andere Handlung begeht, wie ist (dann) das Urteil dazu?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Die respektvollen Angestellten sind verpflichtet, dass ihre Beziehung mit der Allgemeinheit der Beh\u00f6rdeng\u00e4nger mit dem Angebot ihrer Dienste an sie auf der Basis der zu befolgenden Gesetze und gem\u00e4\u00df der Vorschriften der Arbeit und der besonderen Ma\u00dfst\u00e4be der Beh\u00f6rde erfolgt. Und es ist f\u00fcr sie nicht erlaubt, jegliches Geschenk vom Beh\u00f6rdeng\u00e4nger anzunehmen, gleichg\u00fcltig, unter welcher Bezeichnung dieses erfolgt, (allein schon) wegen dessen, was an schlechten Vermutungen \u00fcber sie bewirkt wird und an Verdorbenheit, Zumutung, Anstiftung der Gierigen, Vernachl\u00e4ssigung der Gesetze und dem Verlust der Rechte anderer. Und die Bestechung ist selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr beide verboten, f\u00fcr den Annehmenden und f\u00fcr den Zahlenden. Und derjenige, der dieses (Bestechungsgeld) angenommen hat, ist verpflichtet, es an seinen Eigent\u00fcmer zur\u00fcckzuerstatten, und er darf es nicht verwenden.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 164:<\/b> <i>Es ist manchmal merkw\u00fcrdig, dass einige Personen f\u00fcr die Erf\u00fcllung ihrer Arbeiten Bestechung von Beh\u00f6rdeng\u00e4ngern entgegennehmen. Ist es dann f\u00fcr einen erlaubt, diese zu zahlen?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Keiner der Beh\u00f6rdeng\u00e4nger in den Verwaltungen hat f\u00fcr die Erf\u00fcllung seiner Angelegenheit etwas an G\u00fctern oder Diensten auf illegale Weise dem Verwaltungsbeamten anzubieten, der verpflichtet ist, den Beh\u00f6rdeng\u00e4ngern zu dienen. Und ebenso ist den Beamten der Verwaltungen, die gesetzlich verpflichtet sind, die Angelegenheiten der Menschen auszuf\u00fchren, das Auffordern oder die Entgegennahme von jeglichem Betrag auf einer illegalen Weise zur Erf\u00fcllung der Angelegenheiten der Beh\u00f6rdeng\u00e4nger nicht erlaubt. Und es ist ihnen nicht erlaubt, solche G\u00fcter zu verwenden, sondern sie sind verpflichtet, diese an ihre Eigent\u00fcmer zur\u00fcckzuerstatten.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 165:<\/b> <i>Wie ist das Urteil zur Zahlung einer Bestechung, um das (zustehende) Recht zu erhalten mit der Kenntnis, dass dieses die Drangsal des anderen bewirkt, wie dass der Berechtigte vor den anderen bevorzugt wird?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Wenn die tats\u00e4chliche Rettung des Rechts nicht abh\u00e4ngig ist von der Zahlung einer Bestechung, dann ist es f\u00fcr einen nicht erlaubt, selbst wenn es keine Drangsal der anderen bedingt, wie auch dann, wenn es Drangsal f\u00fcr die anderen bewirkt.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 166:<\/b> <i>Wenn es f\u00fcr jemanden zur Ausf\u00fchrung seiner legalen Forderung notwendig wird, einen Betrag an den Beamten einer Verwaltung zu zahlen, damit dieser f\u00fcr ihn die Ausf\u00fchrung seiner gesetzlichen und rechtlichen Angelegenheit erleichtert, und er meint, wenn er den erw\u00e4hnten Betrag nicht zahlt, dann werden die Angestellten dieser Verwaltung seine Angelegenheit nicht ausf\u00fchren, gilt dann f\u00fcr die Vergabe eines solchen Betrags die Bezeichnung Bestechung? Und z\u00e4hlt diese Handlung zu den verbotenen (Handlungen) oder hebt die Notwendigkeit, die ihn zur Ausf\u00fchrung seiner Verwaltungsangelegenheit gebracht hat, die Bezeichnung Bestechung auf, so dass diese nicht zum Verbotenen z\u00e4hlt?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Die Vergabe jeglicher G\u00fcter oder anderer (Verg\u00fcnstigungen) vom Beh\u00f6rdeng\u00e4nger, der (die) Verwaltung (aufsucht), zum Zweck, seine Angelegenheit auszuf\u00fchren (und) an die Angestellten der Verwaltung, die (ohnehin) verpflichtet sind, den Menschen die Verwaltungsdienste anzubieten, wobei (diese Vergabe) zwangsl\u00e4ufig zur Verdorbenheit der Verwaltungen f\u00fchrt, gilt religionsrechtlich gesehen als verbotene Handlung und die Illusion der Notwendigkeit rechtfertigt das f\u00fcr ihn nicht.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 167:<\/b> <i>Die Schmuggler bieten einigen Angestellten Betr\u00e4ge an G\u00fctern f\u00fcr das Zudr\u00fccken der Augen gegen\u00fcber ihrer widerrechtlichen Handlung gegen das Gesetz. Und falls ihre Forderung abgelehnt wird, wird der Angestellte mit Mord bedroht. Wozu ist der Angestellte dann verpflichtet?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Die Entgegennahme von jeglichen Betrag f\u00fcr das vors\u00e4tzliche \u00dcbersehen und Zudr\u00fccken der Augen gegen\u00fcber widerrechtlichen Handlungen der Schmuggler ist nicht erlaubt.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>F. 168:<\/b> <i>Der Direktor der Beh\u00f6rde f\u00fcr Zakat [zak~ t] hat den Kassenwart aufgefordert, den Betrag der Zakat eines Unternehmens zu senken. Ist dann dieser Angestellte verpflichtet, dem Befehl des Direktors in einem solchen Fall zu gehorchen unter Ber\u00fccksichtigung, dass, falls er dieses nicht tut, er in einige Probleme und drangsalierende Erschwernisse verwickelt wird? Und ist es f\u00fcr ihn erlaubt, etwas von den G\u00fctern f\u00fcr dieses Ausf\u00fchren des Befehls zu nehmen?<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">A: Es gibt kein Hindernis dazu, die Befehle des Direktor, die mit dieser Angelegenheit zusammenh\u00e4ngen, auszuf\u00fchren, aber es ist f\u00fcr ihn nicht erlaubt, Bestechung daf\u00fcr zu nehmen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F. 161: Einige der Kunden, die mit der Bank handeln, verteilen G\u00fcter an die Angestellten, damit diese sich bei der<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":549,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"class_list":["post-960","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=960"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/960\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":962,"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/960\/revisions\/962"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/549"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}