{"id":1151,"date":"2023-01-27T21:32:16","date_gmt":"2023-01-27T20:32:16","guid":{"rendered":"http:\/\/khamenei.de\/wordpress\/?p=1151"},"modified":"2025-12-18T12:18:16","modified_gmt":"2025-12-18T11:18:16","slug":"imam-chamenei-der-dschihad-der-klarstellung-ist-absolut-notwendig-und-ein-weg-um-propaganda-abzuwehren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/2023\/01\/27\/imam-chamenei-der-dschihad-der-klarstellung-ist-absolut-notwendig-und-ein-weg-um-propaganda-abzuwehren\/","title":{"rendered":"Imam Chamenei: Der Dschihad der Klarstellung ist absolut notwendig und ein Weg, um Propaganda abzuwehren"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><i>Am 9. Januar 2023 hielt Imam Chamenei bei einem Treffen mit einer Reihe von Menschen aus der Provinz Qum in der Imam Chomeini Hussainiyah eine Rede. Das Treffen fand anl\u00e4sslich des Jahrestages des historischen Aufstandes der Bev\u00f6lkerung von Qum gegen das unterdr\u00fcckerische Pahlavi-Regime aus dem Jahre 1978 statt. Es folgt die sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung der <a href=\"https:\/\/english.khamenei.ir\/news\/9424\/Jihad-of-clarification-is-a-necessity-and-the-way-to-overcome\">englischen Original\u00fcbersetzung<\/a>. Obwohl es f\u00fcr alle hier ver\u00f6ffentlichten Texte gilt, wird darauf verwiesen, dass die \u00dcbersetzung zu Dokumentationszwecken ohne jegliche Kommentierung erfolgt und die dargestellte Meinung nicht mit der Meinung der Herausgeber \u00fcbereinstimmen muss.<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\"><b>Im Namen Allahs, des Gn\u00e4digen, des Begnadenden<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Aller Dank geb\u00fchrt Allah, dem Herrn der Welten und der Frieden und Segen seien mit unserem Meister und Propheten Abul Qasim al-Mustafa Muhammad und seiner reinen, fehlerlosen und auserw\u00e4hlten Familie und insbesondere mit dem Verbliebenen Allahs auf Erden (Baqiyyatullah, Imam Mahdi).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Herzlich Willkommen, meine lieben Br\u00fcder und Schwestern. Es ist mir eine gro\u00dfe Freude, die lieben Menschen von Qum wieder pers\u00f6nlich zu treffen. Ich werde nie vergessen, wie die Menschen aus Qum \u00fcber all die Jahre hinweg immer wieder mit Enthusiasmus, Aufregung, Emotionen und mit der klaren Vision, die sie in den verschiedenen Bereichen hatten, in diese Hussainiyah eintraten. In den letzten zwei oder drei Jahren hatten wir leider nicht die M\u00f6glichkeit zu diesen Treffen. Aber, Gott sei Dank, treffen wir uns dieses Jahr wieder hier.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Das Gedenken an den 19. Dey wird jedes Jahr wiederholt. Und so sollte es auch sein. Das muss fortgesetzt werden. Auch in Zukunft muss dieser Lichtstrahl jedes Jahr wieder aufleuchten. Warum? Weil diese Trag\u00f6die ein gro\u00dfes und geschichtsver\u00e4nderndes Ereignis war. Es war kein gew\u00f6hnliches Ereignis. Es ist jedermanns Pflicht, solche einschneidenden, historischen Ereignisse lebendig zu halten. Ich werde sp\u00e4ter noch darauf eingehen, dass in gro\u00dfen historischen Ereignissen entweder eine wertvolle Erfahrung oder die Erkl\u00e4rung einer g\u00f6ttlichen Verfahrensweise in der Natur enthalten ist. Beides ist es wert, beachtet und von anderen Nationen genutzt zu werden. Deshalb m\u00fcssen solche Tage lebendig gehalten werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Warum sagen wir, dass die Trag\u00f6die, die sich am 19. Dey in Qum ereignete, ein ver\u00e4nderndes und historisches Ereignis war? Weil es der Beginn eines gro\u00dfen Dschihads (Anstrengung) war. Von hier aus begann ein gro\u00dfer Dschihad im ganzen Land, mit dem Ziel, den Iran davor zu bewahren, vom Westen verschlungen zu werden. Es ging darum, den Iran davor zu bewahren, von der verzerrten, falschen westlichen Kultur und der politisch-milit\u00e4rischen Dominanz des Westens erdr\u00fcckt zu werden. Es ging darum, den Iran unabh\u00e4ngig zu machen und die historische Identit\u00e4t des Landes wiederzubeleben. Die historische Identit\u00e4t des Irans ist ein islamischer Iran.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Welche andere Nation kennen Sie, die vom Beginn des Aufstiegs des Islams bis heute dem Islam so sehr gedient hat, wie es die Iraner in den verschiedenen Wissenschaften, in der Philosophie, der Rechtsprechung und anderen Wissenschaften getan haben? Bitte lesen Sie das wertvolle Buch von M\u00e4rtyrer Motahhari mit dem Titel \u201eWie der Islam dem Iran half und wie der Iran dem Islam half\u201c. Die islamische Identit\u00e4t des Irans war verloren gegangen. Wer durch die Stra\u00dfen von Teheran ging \u2013 nicht nur in Teheran, sondern auch in vielen anderen St\u00e4dten und sogar in einigen Teilen von Maschhad \u2013 hatte nicht das Gef\u00fchl, dass er sich in einem islamischen Land befand oder dass hier Muslime lebten. So weit hatten sie es geschafft.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Der Dschihad, der in Qum begonnen hatte, sollte den Iran aus dem Zustand retten, in dem er sich befand. Das Ziel war es, dem Iran seine urspr\u00fcngliche, echte, historische und stolze Identit\u00e4t zur\u00fcckzugeben. Nat\u00fcrlich waren sich diejenigen, die an diesem Tag an diesem Ereignis beteiligt waren, vielleicht nicht der Bedeutung dessen bewusst, was sie taten. Sie f\u00fchlten sich verpflichtet, wor\u00fcber ich noch sprechen werde, und sie wurden aktiv. Vielleicht haben sie es nicht bemerkt, oder zumindest war nicht allen von ihnen klar, was sie damit erreichen wollten. Sie wussten nichts von der gro\u00dfen Bewegung, die sie damit schufen. Sie waren sich dessen nicht bewusst, aber wenn wir \u00fcber historische Themen oder Ereignisse sprechen, m\u00fcssen wir sie beschreiben und dabei auch die Dinge ber\u00fccksichtigen, die vor und nach diesem Ereignis geschehen sind. Wie kam es zu diesem Ereignis in Qum und was war das Ergebnis? Daran zeigt sich die Bedeutung und der Wert dieses Ereignisses. Dies ist also die Realit\u00e4t des Ereignisses, das am 19. Dey des Jahres 1356 (9. Januar 1978) stattfand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Diese Trag\u00f6die war ein wirklich bedeutendes Ereignis. Es muss lebendig gehalten werden. Die Erinnerung daran sollte nicht aus der Geschichte getilgt werden oder ihre Bedeutung verlieren. Nat\u00fcrlich verwendet die Bewegung der Falschheit Strategien, um die Tage Gottes zu verbergen oder zu bewirken, dass diese Art von Ereignissen ihre Bedeutung verlieren. Die Strategie, die die Feinde anwenden, besteht darin, zu verhindern, dass man sich an diese Tage erinnert und dass sie in der Geschichte gl\u00e4nzen. Solche Tage werden von den Feinden oft versteckt oder geleugnet. Sie gehen sogar so weit, diese Ereignisse zu leugnen. \u00dcber den 22. Bahman (11. Februar) wird nicht gesprochen. Der 13. Aban (4. November), der 19. Dey (9. Januar), der 9. Dey (30. Dezember), der 29. Bahman (18. Februar) \u2013 die Trag\u00f6die in T\u00e4bris und die Trauerz\u00fcge des M\u00e4rtyrers Soleimani und des M\u00e4rtyrers Hodschadschi \u2013 das sind alles Tage Gottes. Die Feinde wollen diese jedoch verborgen halten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">F\u00fcr die Feinde ist jedes dieser Ereignisse wie eine Fackel, die ausgel\u00f6scht werden muss. Die Feinde, die gegen Sie, gegen diese Nation und gegen diese Revolution sind, k\u00f6nnen diese Fackeln nicht ertragen. Sie wollen sie ausl\u00f6schen. Sie wollen diese Fackeln ausl\u00f6schen. Das ist aber genau das Gegenteil von dem, was wir, dem Heiligen Quran zufolge, zulassen d\u00fcrfen. Der Heilige Quran befiehlt uns, dieser Ereignisse zu gedenken und sie zu erw\u00e4hnen: <i>\u201eUnd gedenke im Buch der Maria, als sie sich von ihren Angeh\u00f6rigen an einen \u00f6stlichen Ort zur\u00fcckzog.\u201c <\/i>[Heiliger Quran, 19:16]. Was f\u00fcr Maria (a.) geschah, darf nicht vergessen werden. Dies sollte in die Geschichte eingehen. <i>\u201eUnd gedenke im Buch des Mose. Er war auserw\u00e4hlt, und er war ein Gesandter und Prophet.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 19:51]. <i>\u201eUnd gedenke unseres Dieners Hiob.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 38:41]. <i>\u201eUnd gedenke unseres Dieners David, des Kraftvollen.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 38:17]. <i>\u201eUnd gedenke des Bruders der Aad, als er bei den D\u00fcnen sein Volk warnte\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 46:21]. Vielleicht gibt es zehn oder mehr solcher Beispiele im Quran \u00fcber das Erinnern und Erw\u00e4hnen dieser Personen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Und an manchen Orten, wo sie etwas verheimlichten, wurde der Prophet Gottes (s.) beauftragt, sie zum Reden zu bringen: <i>\u201eUnd frag sie nach der Stadt, die am Meer lag, als sie am Sabbat \u00dcbertretungen begingen\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 7:163]. Verschweigen sie, was am Tag des \u201eSabbats\u201c geschehen ist? Fragt sie nach dem Fall, wo sie Gott t\u00e4uschen wollten, wo sie Gott betr\u00fcgen wollten und der allm\u00e4chtige Gott sie dann in Affen und Schweine verwandelte. Wollen sie, dass wir das vergessen und nichts mehr davon wissen? <i>\u201eUnd frag sie nach der Stadt\u201c<\/i>. Fragt sie und erhaltet Antworten. Das ist die Logik, die der Heilige Quran anwendet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Wie ich bereits erw\u00e4hnt habe, enthalten einige dieser Ereignisse eine historische Bedeutung. Wenn jemand versucht, listig zu handeln und Tricks im Umgang mit Gott anzuwenden, dann ist <i>\u201eGott der beste derer, die R\u00e4nke schmieden.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 3:54]. Der allm\u00e4chtige Gott plant besser, als ihr es tut. <i>\u201eSie f\u00fchren eine List aus, und Ich f\u00fchre eine List aus.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 86:15\u201316]. Nun gut, da sie Gottes Gebiet betreten haben, ist Gott der \u201eHerr des Reiches\u201c. Dies ist eine Erfahrung, die sich in der Geschichte der Menschheit immer wieder gezeigt hat und zeigt. Als ein Mensch, der in dieser Zeit lebt, muss ich das verstehen. Ich muss aus dem lernen, was mit den Gef\u00e4hrten des Sabbats geschah und was sie taten, und ich sollte nicht das tun, was sie taten, sonst werde ich eine Antwort erhalten, wie sie in dieser g\u00f6ttlichen Tradition erw\u00e4hnt wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Wenn eine Gruppe von Menschen den Tag der Auferstehung leugnet, ist die Antwort ein Ereignis wie das, was den Gef\u00e4hrten der H\u00f6hle (Ashab al-Kahf) widerfuhr. Der allm\u00e4chtige Gott lie\u00df diese Menschen \u00fcber 300 Jahre lang schlafen. Dann erweckte Er sie und zeigte uns somit Seine Macht. Und es gibt zahlreiche weitere solcher F\u00e4lle und Beispiele, die im Heiligen Quran erw\u00e4hnt und geschildert werden. Wenn wir \u00fcber den Heiligen Quran nachdenken, finden wir viele solcher Wahrheiten, die uns in unserem Leben leiten k\u00f6nnen. Wir haben einen Anfang und ein Ende. Wir m\u00fcssen uns anstrengen und w\u00e4hrend dieser Zeit, die wir haben, an vielem Arbeiten. In der Tat ist die Zeit, in der wir uns gerade befinden, eine sensible und entscheidende Zeit. Dieser Zeit, in der Sie und ich leben, muss gro\u00dfe Bedeutung beigemessen werden, insbesondere von Ihnen, den jungen Menschen. Dies ist eine heikle und wichtige Zeit. Ihr m\u00fcsst wirklich von diesen g\u00f6ttlichen Verfahrensweisen lernen. Dies ist also die Bedeutung dieser Ereignisse.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Es gibt auch Lehren, die aus der Trag\u00f6die vom 19. Dey gezogen werden k\u00f6nnen. Ich habe einige der Aspekte, die dieses Ereignis betreffen, in einigen Gespr\u00e4chen mit den lieben Leuten in Qum schon oft erw\u00e4hnt. Aber wenn man dieses Ereignis umfassend betrachtet, so wird man erkennen, dass es ein sehr ungew\u00f6hnliches Ereignis war. Dieses Ereignis enth\u00e4lt viele Lektionen. Mit diesem Ereignis fing alles an, aber Sie kennen diese Dinge. Ein absurder Artikel gegen Imam Chomeini wurde auf Befehl des Hofes (des Schahs) ver\u00f6ffentlicht, das hei\u00dft auf Befehl der oberen R\u00e4nge des Taghut-Regimes. Diejenigen in mittleren oder unteren Positionen hatten dies nicht angeordnet. Es kam von den oberen R\u00e4ngen. Der Artikel enthielt Schm\u00e4hungen und Beleidigungen gegen den gro\u00dfm\u00fctigen Imam (Chomeini), der im Exil in Nadschaf lebte und erst k\u00fcrzlich seinen Sohn verloren hatte, der den M\u00e4rtyrertod erlangt hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Die Menschen sympathisierten mit Imam Chomeini, weil sein respektabler, ehrenhafter Sohn Mostafa, der wirklich eine bemerkenswerte Pers\u00f6nlichkeit war, gestorben war. Das Regime beschloss, dass sie etwas tun mussten, aber sie handelten t\u00f6richt. Sie schufen sich selbst Probleme, indem sie diesen Artikel ver\u00f6ffentlichten. <i>\u201eDa kam Gott \u00fcber sie, von wo sie nicht damit rechneten\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 59:2]. Sie wurden von einem Ort getroffen, vom dem aus sie es nicht erwartet hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Der Artikel wurde ver\u00f6ffentlicht. Die Zeitung wurde normalerweise um 14 Uhr gedruckt. Anschlie\u00dfend dauerte es normalerweise zwei Stunden, bis sie von Qum nach Teheran gelangte. Wann geschah dies? Am 17. Dey (7. Januar). Als diese Zeitung in Qum ankam und die Menschen so etwas sahen, gingen viele von ihnen sofort auf die Stra\u00dfe. Dieses Ereignis begann also am 17. Dey (7. Januar). Die Menschen haben schnell reagiert. Sie gingen auf die Stra\u00dfe, nahmen einige Exemplare dieser Zeitung mit und steckten sie in Brand. Sie brachten ihren Hass zum Ausdruck. Das geschah am 17. Dey (7. Januar).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Am Morgen des 18. Dey (8. Januar) wurden die Studenten der Hauza (islamische Seminare) aktiv. Sie brachen den Unterricht ab, gingen auf die Stra\u00dfe und marschierten gemeinsam zu den H\u00e4usern der religi\u00f6sen Autorit\u00e4ten. Die Bewegung der Studenten dauerte bis in die Nacht, und an diesem einen Tag kam es zu zahlreichen Zusammenst\u00f6\u00dfen und Auseinandersetzungen zwischen ihnen und den Soldaten des Regimes. Am 19. Dey (9. Januar), dem Haupttag der Trag\u00f6die, ging das Volk auf die Stra\u00dfe. Die Jugend ging auf die Stra\u00dfe, die Kaufleute gingen auf die Stra\u00dfe, die \u00d6ffentlichkeit ging auf die Stra\u00dfe, alle kamen und sammelten sich. Das Taghut-System war immer darauf vorbereitet, die Menschen zu unterdr\u00fccken. Sie gingen auch auf die Stra\u00dfe und t\u00f6teten einige Menschen und verletzten viele andere. Sie schlugen auch einige Menschen. Die Trag\u00f6die an diesem Tag endete mit dem M\u00e4rtyrertod einiger Menschen, aber eigentlich war sie noch nicht zu Ende. Es war erst der Anfang. Was ich Ihnen beschrieben habe, war das, was bei dieser Trag\u00f6die geschah.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Auf diese Weise hat Qum die Revolution angef\u00fchrt. Qum ist stolz darauf, den ersten praktischen Schritt f\u00fcr die Revolution getan zu haben. Nat\u00fcrlich waren die Menschen in Qum zu Beginn der Bewegung, die 1963 oder also knapp 15 Jahre vor diesem Datum schon begann, auch damals schon den anderen voraus. Aber damals war das Thema noch nicht ausgereift und hatte noch nicht seine endg\u00fcltige Form angenommen. Aber hier (1978), zu Beginn der Revolution und der gro\u00dfen revolution\u00e4ren Bewegung, wurden die Menschen von Qum zu Fahnentr\u00e4gern. Sie haben die F\u00fchrung \u00fcbernommen, weil sie gottesehrf\u00fcrchtige Menschen waren und weil sie f\u00fcr Gott gehandelt haben. Wie kann ein Mensch seine Brust gegen Kugeln herausstrecken, wenn er nicht f\u00fcr die Sache Gottes handelt? Wie ist es m\u00f6glich, dass sich jemand in so gro\u00dfe Gefahr begibt, ohne an die Wahrheit und an die Existenz des allm\u00e4chtigen Gottes zu glauben? Gott segnete sie, weil sie \u00fcberzeugt waren und weil sie an Gott glaubten. Diese Bewegung begann, wie ich bereits erw\u00e4hnte, innerhalb von ein, zwei oder drei Tagen. Und es schien, als ob sie damit auch schon zu Ende w\u00e4re. Aber sie war nicht zu Ende. Sie entflammte das Land \u2013 zuerst Qum, dann T\u00e4bris und dann andere Orte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Nun, es gibt einige Aspekte in dieser Bewegung, und ich m\u00f6chte drei oder vier davon ansprechen. Dies sind Lektionen f\u00fcr uns. Wir leben in einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeit. Niemand ist in der Lage, dies genau zu berechnen, aber es ist keine \u00dcbertreibung, wenn wir sagen, dass die iranische Nation und die Islamische Republik heute hundertmal fortschrittlicher, st\u00e4rker, aufgekl\u00e4rter, scharfsinniger und zu alledem noch besser in der Lage ist, ihre Angelegenheiten selbst zu kontrollieren, als in fr\u00fcheren Zeiten. Die Ereignisse in der Welt sind heute ganz anders als damals. Seltsame Ereignisse sind in der Welt allt\u00e4glich geworden. Dinge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt unglaublich waren, erweisen sich heute als wahr, in der westlichen Welt, in der \u00f6stlichen Welt, in der \u00f6stlichen H\u00e4lfte der Welt, in der westlichen H\u00e4lfte der Welt, in den n\u00f6rdlichen wie auch in den s\u00fcdlichen Hemisph\u00e4ren. \u00dcberall. Wie ihr wisst, herrscht in der Welt eine seltsame Situation. Wir m\u00fcssen uns die Erfahrungen jener Tage zunutze machen. Diese Erfahrungen werden n\u00e4mlich nie alt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Der erste Aspekt ist ihr schnelles Handeln. Die Menschen in Qum sp\u00fcrten schnell, dass sie eine Verantwortung hatten. Manchmal ist unser Problem, dass wir unsere Pflichten nicht schnell genug erkennen. Manche sagen, wir m\u00fcssten erst einmal uns mit den Leuten zusammensetzen, reden, Gr\u00fcnde anf\u00fchren und dergleichen mehr. Aber so verliert man Zeit. Schauen Sie sich an, wie schnell die Menschen in Qum gehandelt haben, als sie sahen, was geschah. Schauen Sie, wie schnell diese Menschen ein Pflichtgef\u00fchl entwickelten. Sie wussten sofort, was sie zu tun hatten. Sie gingen auf die Stra\u00dfe. Die Ladenbesitzer, die Gesch\u00e4ftsleute, die Studenten der islamischen Hochschulen, die Gelehrten und die einfachen Leute: Sie alle standen auf und gingen auf die Stra\u00dfe. Sie sp\u00fcrten sofort, dass sie eine Pflicht hatten. Das ist der erste wichtige Aspekt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Der zweite Aspekt ist, dass sie die gro\u00dfen Risiken und Gefahren, die diese Aktion mit sich brachte, akzeptiert haben. Sie kannten und erkannten diese Risiken. Sie haben sie akzeptiert. Es ist offensichtlich, dass es bei einem Regime wie dem Taghut-Regime mit all der Unterdr\u00fcckung, der Grausamkeit und der Kaltherzigkeit gef\u00e4hrlich ist, auf die Stra\u00dfe zu gehen. Wir und die (anderen) B\u00fcrger haben ihre Kaltbl\u00fctigkeit vielmals gesehen. Sie haben den 15. Khordad [5. Juni] und die nachfolgenden Ereignisse miterlebt. In Qum gab es neben dem 22. M\u00e4rz 1963, dem Tag, an dem die Ereignisse in der Faiziyah-Schule stattfanden, ein weiteres bedeutendes Ereignis in der Faiziyah-Schule im darauffolgenden Jahr. Die Menschen haben diese Dinge miterlebt. Es war nicht so, dass sie sie nicht wahrgenommen h\u00e4tten. Sie waren sich der Gefahren bewusst, aber sie nahmen diese Gefahren und Risiken in Kauf. Sie akzeptierten die Gefahren und ergriffen Ma\u00dfnahmen. Das ist der zweite Aspekt. Schlie\u00dflich kann man keine gro\u00dfen Dinge vollbringen, ohne Risiken einzugehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Der n\u00e4chste Aspekt ist, dass sie zum richtigen Zeitpunkt gehandelt haben. Ich habe dies schon oft erw\u00e4hnt, wenn ich vor verschiedenen Gruppen sprach. An einem Flie\u00dfband stehen vielleicht 20 Arbeiter in einer Reihe. Das hergestellte Produkt bewegt sich entlang dieser Produktionslinie, und jeder der Arbeiter ist f\u00fcr eine bestimmte Aufgabe verantwortlich. Der eine muss etwas h\u00e4mmern, der andere muss eine Schraube festziehen, ein anderer muss etwas auf das Produkt auflegen und ein weiterer muss etwas vom Produkt abnehmen. Jede dieser Handlungen muss zum richtigen Zeitpunkt erfolgen. Stellen Sie sich vor, Sie sind einer der 20 Arbeiter, die an dieser Linie arbeiten. Wenn das Produkt vor Ihnen vorbeigeht und Sie 10 Sekunden sp\u00e4ter merken, dass Sie eigentlich etwas h\u00e4tten tun sollen, dann ist es schon zu sp\u00e4t. Es ist weg. Es muss sofort gehandelt werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Die Tawabbin wollten sich f\u00fcr die Ermordung von Imam Hussain (a.) r\u00e4chen. Sie k\u00e4mpften und wurden get\u00f6tet. Sie alle wurden get\u00f6tet, aber niemand in der Geschichte hat sie jemals gelobt. Und warum? Weil sie zu lange gebraucht haben, um zu handeln. Weil sie gez\u00f6gert haben. Wenn ihr euer Leben f\u00fcr die Sache Imam Hussains (a.) opfern wolltet, warum seid ihr dann nicht am ersten oder zweiten Tag von Muharram vorgetreten, damit ihr wenigstens noch etwas tun konntet? Stattdessen habt ihr einfach nur zugesehen. Dann, nachdem Imam Hussain (a.) den M\u00e4rtyrertod erreicht hatte, taten die M\u00e4rtyrer von Aschura diesen Leuten leid und sie beschlossen, das Schlachtfeld zu betreten. Das ist es, was passiert, wenn man es vers\u00e4umt, zur richtigen Zeit zu handeln. Man muss zum richtigen Zeitpunkt handeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Wir sollten die Pflichten, die uns durch unser Verst\u00e4ndnis und die Gesetze des Islams auferlegt werden, nicht vernachl\u00e4ssigen. Wir m\u00fcssen ohne zu z\u00f6gern handeln. Wir d\u00fcrfen keinen Augenblick vergeuden. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen wir Risiken eingehen, die der Bedeutung der Aufgabe entsprechen. Schlie\u00dflich sollte man nicht jede Art von Risiko in jeder Situation eingehen. Nein, es gibt Ereignisse, die schlichtweg nicht wichtig genug daf\u00fcr sind, dass ein Mensch sein Leben daf\u00fcr riskiert. Wir sollten stets die Risiken einer Aktion entsprechend der Bedeutung des stattfindenden Ereignisses auf uns nehmen. Probleme entstehen dann, wenn wir zulassen, dass uns Dinge von der Erf\u00fcllung unserer Pflicht abhalten. Eben dann, wenn wir uns nicht sofort verantwortlich f\u00fchlen, wenn wir nicht zum richtigen Zeitpunkt handeln, wenn wir keine Risiken eingehen m\u00f6chten und zu vorsichtig handeln. So ist das nun einmal.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Wenn wir diese Bedingungen beherzigen, werden wir mit Sicherheit Fortschritte machen. Daran gibt es keinen Zweifel. Beispiele daf\u00fcr haben wir in den Jahren der Heiligen Verteidigung gesehen. Ich habe Ihnen bei zahlreichen Gelegenheiten geraten, die Biographien der Familien der M\u00e4rtyrer der Heiligen Verteidigung und der Verteidiger der heiligen St\u00e4tten (im Irak und in Syrien) zu lesen und zu sehen, welche Schwierigkeiten sie ertragen mussten. Dieser junge Mann l\u00e4sst seine liebe Frau und seine Kinder, die das Licht seiner Augen sind, zur\u00fcck, um seine Pflicht zu erf\u00fcllen. W\u00e4hrend der Heiligen Verteidigung gingen Tausende und Abertausende solcher M\u00e4nner auf die Schlachtfelder.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Was ist also das Ergebnis davon? Das Ergebnis ist, dass eine wahnsinnige Person wie Saddam mit zahlreichen Waffen das Schlachtfeld betritt. Er wird von den USA, Europa, der NATO und der Sowjetunion unterst\u00fctzt. Die reaktion\u00e4ren arabischen L\u00e4nder \u00fcbersch\u00fctten ihn mit Geld. Und am Ende ist er nicht einmal in der Lage, auch nur irgendetwas zu tun. Er geht mit leeren H\u00e4nden. Wenn wir eine Jugend haben, wie die Jugend, die in der Heiligen Verteidigung gek\u00e4mpft hat, die aufgrund ihres Glaubens sicher und fest ist, und wenn jemand wie Imam Chomeini die H\u00e4nde und Arme dieser Jugendlichen k\u00fcsst, dann passiert eben genau das: Der Feind geht mit leeren H\u00e4nden davon. Der Fortschritt ist gewiss. Ja, es war ein Krieg gegen die Allianz. Der Iran war der Sieger in diesem Krieg. Alle Weltm\u00e4chte haben sich zusammengetan, haben sich verb\u00fcndet, um den Iran zu teilen, um Chuzestan abzutrennen und um andere Gebiete abzutrennen. Aber sie waren nicht in der Lage, dem Iran auch nur einen Zentimeter seines Landes wegzunehmen. Ist das eine Kleinigkeit? Ist das ein kleiner Sieg? Wenn wir vorankommen, wenn wir das Gef\u00fchl haben, dass wir eine Pflicht zu erf\u00fcllen haben, wenn wir die Risiken auf uns nehmen und das Feld betreten, dann geschieht genau das. Das ist meine Erfahrung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Ein weiterer Aspekt zu dieser Trag\u00f6die in Qum ist die Frage, warum dieses Taghut-Regime, \u2013 das sich doch der Liebe des Volkes zu diesem gro\u00dfherzigen Mann (Imam Chomeini) bewusst war \u2013 dennoch die K\u00fchnheit besa\u00df, so etwas zu tun. Weil es das Gef\u00fchl hatte, von den USA unterst\u00fctzt zu werden. <i>\u201eUnd sie haben sich anstelle Gottes G\u00f6tter genommen, in der Hoffnung, Unterst\u00fctzung zu finden.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 36:74]. Aber: <i>\u201eSie k\u00f6nnen doch ihnen keine Unterst\u00fctzung gew\u00e4hren, und sie sind f\u00fcr sie Truppen, die selbst vorgef\u00fchrt werden.\u201c<\/i> (Heiliger Quran, 36:75). Das Taghut-Regime dachte, es h\u00e4tte die Unterst\u00fctzung von (dem US-Pr\u00e4sidenten) Carter. Wenige Tage vor dieser Trag\u00f6die, die sich in Qum ereignete, traf sich Carter hier mit dem Schah und sie tranken unter anderem gemeinsam Alkohol. Carter lobte den Schah, als er betrunken war. Er lobte ihn in den h\u00f6chsten T\u00f6nen. Er sagte: \u201eDer Iran ist eine Insel der Stabilit\u00e4t\u201c und \u00c4hnliches. Der Schah hatte das Gef\u00fchl, dass er ihrer Unterst\u00fctzung sicher war. Das ist es, was passiert, wenn man sich falsche Vorstellungen von Unterst\u00fctzung macht. Sie waren ihm nicht von Nutzen. <i>\u201eSie k\u00f6nnen doch ihnen keine Unterst\u00fctzung gew\u00e4hren\u201c<\/i> bezieht sich auf diejenigen, die sich auf die Macht der Ungl\u00e4ubigen verlassen. Ich spreche nicht von denen, die einfach nur manchmal mit den M\u00e4chten des Unglaubens interagieren oder handeln. Nein, wir interagieren auch mit den M\u00e4chten des Unglaubens. Aber wenn man sich auf eine andere Macht als Gott verl\u00e4sst, dann passiert genau das. Das war also die eine Seite der Geschichte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Auf der anderen Seite k\u00e4mpften die Menschen gegen das Taghut-Regime. Aber in Wirklichkeit k\u00e4mpften sie gegen die USA. Sie k\u00e4mpften eigentlich gegen Carter. Die US-Pr\u00e4senz im Iran war damals wirklich eine seltsame Sache. Ich glaube, dass ihr jungen Leute, die ihr heute anwesend seiind, diese Zeit nicht miterlebt habt, auch wenn einige von euch vielleicht in B\u00fcchern einmal dar\u00fcber gelesen haben, wobei viele dar\u00fcber nicht gelesen haben. Leider lesen unsere Kinder nicht sehr viel, und sie wissen nicht, wie gro\u00df der US-Einfluss war. Die USA kontrollierten alle Angelegenheiten des Landes.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Sehen Sie, 1964, dreizehn Jahre vor der Trag\u00f6die vom 19. Dey und vierzehn Jahre vor dem Sieg der Revolution, wurde Imam Chomeini aus Qum verbannt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Warum hat man Imam Chomeini ins Exil geschickt? Der Imam hatte eine Rede gehalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Was hat Imam Chomeini in dieser Rede gesagt? Er hatte sich gegen die Kapitulation, gegen diese Unterwerfung ausgesprochen, das hei\u00dft gegen die rechtliche Immunit\u00e4t der Amerikaner, die sich im Iran aufhielten. Er hatte die USA verbal angegriffen. Was Imam Chomeini in dieser Rede sagte \u2013 das ist die Quintessenz seiner Aussage \u2013 war, dass der Schah, der K\u00f6nig von Iran, wenn er versehentlich einen amerikanischen Hund auf der Stra\u00dfe \u00fcberfahren w\u00fcrde, sofort des Amtes enthoben w\u00fcrde. Aber wenn ein amerikanischer Koch den Schah von Iran \u00fcberf\u00e4hrt, hat niemand das Recht, ihn daf\u00fcr zu belangen. Das ist es, was Kapitulation, Ergebung und Unterwerfung bedeutet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Das ist es, wogegen Imam Chomeini protestiert hat. Deshalb erhob er seine Stimme gegen die Machthaber. Und dann schickten sie den Imam wegen dieser Aussagen ins Exil. Imam Chomeinis Exil dauerte 13 Jahre lang, aber es war eigentlich f\u00fcr lebenslang geplant. Sie meinten, er solle f\u00fcr immer im Exil bleiben. Dankenswerterweise siegte die Revolution, und der Imam kehrte nach 13 Jahren ins Land zur\u00fcck. Das war also das Ausma\u00df des Einflusses der USA im Iran. Die Menschen haben sich gegen diese Art von Einfluss gewehrt. Sie lehnten sich gegen eine solch durchdringende Macht im Land auf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Eine weitere Sache, die ich zu den Ereignissen in Qum sagen m\u00f6chte, ist, dass sowohl bei diesem Ereignis als auch bei den Ereignissen, die danach stattfanden, Einzelpersonen und heuchlerische Gruppen nicht in der Lage waren, das Land zu infiltrieren. Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt. Es war nicht wie bei der damaligen konstitutionellen Revolution, die von religi\u00f6sen Gelehrten initiiert wurde, um die Tyrannei zu beseitigen. Damals schlossen sich ihnen bekannte, aber auch unbekannte Personen an und lenkten sie auf die britische Botschaft. Sie gingen dorthin. Die britische Botschaft wurde zum Vermittler f\u00fcr ein Ersuchen, das von einfachen Menschen stammte. Das passiert, wenn sich ungeeignete Personen einer Bewegung anschlie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">So etwas ist in der Qum-Bewegung nicht passiert. So etwas ist bei dem Ereignis, das aufgrund dieser Bewegung stattgefunden hat, nicht passiert. Alle, sogar diejenigen, die gegen die Bewegung waren, waren voller Ehrfurcht. Sie hatten Ehrfurcht vor den Menschen, sie hatten Ehrfurcht vor dieser gro\u00dfen Bewegung, und sie hatten Ehrfurcht vor dem Aufruf des Imams. Stellen Sie sich vor, jemand spricht zu einer Gruppe von Studenten in Nadschaf und er spricht so fest und laut, dass er die gesamte Welt ersch\u00fcttert! Wir haben es vers\u00e4umt,\u00a0 richtig zu verstehen, wer Imam Chomeini war. Wir haben vers\u00e4umt, den Charakter des Imams zu verstehen. Diese Bewegung war eine Bewegung, die von anderen nicht infiltriert werden konnte. Sie hatten Ehrfurcht vor ihm, selbst diejenigen, die gegen ihn waren. Es gab Kommunisten und andere Leute im Iran, die diese Bewegung nicht guthie\u00dfen. Aber sie haben es nicht gewagt, sich ihr zu widersetzen, und sie hatten auch nicht den Mut, sich ihr anzuschlie\u00dfen. Es war eine Volksbewegung. Es war eine gro\u00dfe Bewegung. Ich erz\u00e4hle Ihnen Dinge, die ich pers\u00f6nlich erlebt und gesehen habe. Das sind Dinge, von denen ich wei\u00df.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Warum waren sie also nicht in der Lage, diese Bewegung zu infiltrieren oder die Bewegung f\u00fcr ihre Bed\u00fcrfnisse umzulenken? Das ist an sich schon ein wichtiger Aspekt des Ganzen. Warum waren andere Parteien nicht in der Lage, sie zu infiltrieren und Probleme zu verursachen? Der Grund war, dass religi\u00f6se Pers\u00f6nlichkeiten diese Bewegung anf\u00fchrten. Sie waren die K\u00f6pfe dieser Bewegung. Religi\u00f6se Pers\u00f6nlichkeiten haben mutig gehandelt. In allen St\u00e4dten \u2013 in Teheran, Qum, Maschhad und anderen Orten \u2013 traten gro\u00dfe religi\u00f6se Gelehrte und religi\u00f6se Pers\u00f6nlichkeiten in Aktion und trugen die Flagge. Wir haben das in verschiedenen St\u00e4dten gesehen. Eine Reihe von Gelehrten, die an verschiedenen Orten im Exil lebten, zogen die Menschen in diesen Orten mit ihren Worten dazu an, diese Bewegung zu begleiten. Sie zogen die Herzen der Menschen auf sich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Schlie\u00dflich gelang es der Islamischen Revolution und der gro\u00dfen Bewegung, die in Qum ihren Anfang nahm, den Iran vor den r\u00e4uberischen, blutigen Klauen der USA zu retten. Es gelang ihr, obwohl es auch gleichzeitig wahr ist, dass diese Bewegung eine Bewegung gegen die Monarchie und gegen den Hof [des Schahs] und die korrupte, abh\u00e4ngige, b\u00f6se Regierung jener Zeit war. So war es auch. Gott sei Dank, diese Bewegung hat die Monarchie gest\u00fcrzt. Aber eigentlich hat sie den Iran aus den Klauen der USA befreit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Es gibt einen Grund, warum ich das sage. Die Islamische Revolution hat den Iran aus den F\u00e4ngen der USA befreit, und das war die Grundlage f\u00fcr die Feindschaft der USA gegen den Iran. Sehen Sie, manche sagen, dass dieses und jenes Ereignis die Feindschaft der USA gegen uns verursacht hat. Selbst jetzt, nach 40 Jahren, fragen manche Leute: \u201eWarum verursacht ihr die Feindschaft der USA?\u201c Sind wir diejenigen, die ihre Feindschaft verursachen? Sie zeigen Feindschaft doch schon seit 40 Jahren. Sie sind durstig nach unserem Blut! Und jetzt sind wir diejenigen, die diese Feindschaft hervorrufen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Die USA begannen vom ersten Tag an. Man brachte mir ein Dokument, das erst k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlicht worden war.\u00a0 Anscheinend wurde es erst vor ein paar Wochen von einem angesehenen amerikanischen Zentrum ver\u00f6ffentlicht, das wichtige Dokumente erst nach 30 oder 40 Jahren herausgibt. Dieses Zentrum hat ein Dokument ver\u00f6ffentlicht, das vom Dezember 1979 stammt, also etwa zehn Monate nach dem Sieg unserer Revolution. Die Revolution war im Februar 1979 siegreich, und dieses Dokument war vom Dezember selbigen Jahres. Das war also etwa zehn Monate sp\u00e4ter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Carter gab der CIA einen Befehl. Der Befehl lautete, die Islamische Republik Iran zu st\u00fcrzen. Dieser Befehl wurde an diesem Tag erteilt. Das hei\u00dft, gleich zu Beginn der Revolution gab der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten der CIA den Befehl, die Islamische Republik Iran zu st\u00fcrzen, wahrscheinlich aufgrund eines Albtraums, den er hatte. Der interessante Punkt, der unsere Aufmerksamkeit verdient, ist, dass er erw\u00e4hnt, wie sie diesen Umsturz herbeif\u00fchren sollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Die erste Methode, die er erw\u00e4hnt, ist falsche Werbung oder Propaganda. Er forderte sie auf, Propaganda-Operationen gegen die Islamische Republik durchzuf\u00fchren. Kommt Ihnen diese Politik nicht bekannt vor? Setzen Sie Propaganda gegen die Islamische Republik ein. Propaganda in der ganzen Welt, Propaganda zur Ver\u00e4nderung der \u00f6ffentlichen Meinung, Propaganda innerhalb des Landes. Das war es, was sie an diesem Tag begannen, eine Propaganda-Operation. Nat\u00fcrlich war es nicht nur Propaganda. Es gab auch Sanktionen, Spionageakte und Infiltrationen. Es wurde auch der Grundstein f\u00fcr einen Milit\u00e4rputsch gelegt. Diese Dinge waren auch vorhanden, aber das erste, was er erw\u00e4hnte, ist Propaganda. Er sagt: \u201eNutzt Propaganda.\u201c Das hat sich bis heute fortgesetzt. Seit 1979 und bis heute hat sich diese US-Politik 43 Jahre lang fortgesetzt \u2013 die Politik, die darauf abzielt, die Islamische Republik zu st\u00fcrzen. Mit welchen Mitteln? Durch die Verh\u00e4ngung von Sanktionen, durch Infiltrationen, durch die Aus\u00fcbung maximalen Drucks, durch die Schaffung anti-iranischer B\u00fcndnisse und durch die Aufstachelung anti-iranischer, anti-islamischer und anti-schiitischer Stimmungen, durch den Einsatz dieser Mittel, aber vor allem durch Propaganda. Die USA haben dies in den letzten 43 Jahren getan. Sie haben dies bis heute kontinuierlich fortgesetzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Nat\u00fcrlich hatte der Feind mit seiner b\u00f6sen Absicht keinen Erfolg. Die Islamische Republik von damals ist nicht vergleichbar mit der Islamischen Republik von heute, die nicht nur in diesem Land, sondern auch in der Region stark verwurzelt ist. Die Stabilit\u00e4t, die die Islamische Republik heute dank Gottes Gnade und Macht hat, ist unvergleichlich mit der von damals.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Aber sie haben uns geschadet. Das, was sie getan haben, hat uns ausgebremst. Wir h\u00e4tten viel mehr erreichen k\u00f6nnen, aber sie haben Verbrechen begangen. Sie haben uns acht Jahre lang einen Krieg aufgezwungen. Das war ein Verbrechen. Unsere Streitkr\u00e4fte haben sich acht Jahre lang darauf konzentriert, das Land zu verteidigen. Diese Kr\u00e4fte h\u00e4tten f\u00fcr den Aufbau eingesetzt werden k\u00f6nnen. Sie h\u00e4tten dem Land zum Fortschritt verhelfen k\u00f6nnen. Sie h\u00e4tten eingesetzt werden k\u00f6nnen, um die Armut zu beseitigen. Und es war nicht nur der aufgezwungene Krieg. Es gibt auch Druck auf das Land. Es gibt Sanktionen. All das hat nat\u00fcrlich Folgen gehabt. Sie haben b\u00f6swillige Handlungen begangen, um den Fortschritt der Islamischen Republik zu verlangsamen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Sind wir aber nun in der Lage, dieser Verz\u00f6gerung, die sie verursacht haben, entgegenzuwirken? Ja, ich bin davon \u00fcberzeugt, dass wir das k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen h\u00e4rter arbeiten, die Dinge besser verwalten und unerm\u00fcdlich k\u00e4mpfen. Das ist es, was wir tun m\u00fcssen. Wir k\u00f6nnen kompensieren, was geschehen ist. Es ist ja nicht so, dass man die Dinge nicht kompensieren kann. Diese Arbeit hat in einigen Bereichen stattgefunden, mit Gottes Gnade. Sie hat in wissenschaftlichen Abteilungen, im Verteidigungsministerium und in vielen Produktionsabteilungen stattgefunden, aber es gibt viele Details, die man erkl\u00e4ren muss, wenn man versucht, die Dinge, die getan wurden, zu erkl\u00e4ren. Dank der Dschihad-Arbeit (Anstrengungs-Arbeit), der \u00dcberzeugung der Menschen, der Zuversicht der Arbeiter und der Rund-um-die-Uhr-Bem\u00fchungen bestimmter Personen wurden gro\u00dfe Errungenschaften erzielt. Dies muss in allen Bereichen geschehen. Wir k\u00f6nnen das schaffen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Ich m\u00f6chte nun etwas zu den j\u00fcngsten Unruhen sagen. Die Beteiligung ausl\u00e4ndischer Feinde an den j\u00fcngsten Unruhen war klar ersichtlich, auch wenn einige dies bestritten haben. Sobald wir \u201eausl\u00e4ndische Feinde\u201c sagen, neigen sie dazu, dies schnell zu leugnen, um eine Fraktion, eine Person, eine Gruppe oder eine Regierung zu Fall zu bringen. Sie sagen: \u201eNein, es ist eure Schuld.\u201c Aber nein, es war klar und offensichtlich, dass die Ausl\u00e4nder ihre Hand im Spiel hatten. Die Bem\u00fchungen der Amerikaner, der Europ\u00e4er und verschiedener europ\u00e4ischer L\u00e4nder \u2013 jeder von ihnen hat sich auf die eine oder andere Weise eingemischt. Und sie haben sich offen eingemischt, nicht heimlich. Es war offensichtlich, wer in diesem Fall beteiligt war. So war es auch bei den j\u00fcngsten Unruhen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Wir k\u00f6nnen diese Dinge nicht einfach ignorieren. Auch hier war der wichtigste Teil ihrer Arbeit die Propaganda. Der wichtigste Teil der Bem\u00fchungen des Feindes war seine Propaganda. <i>\u201eVor dem Unheil des Einfl\u00fcsterers, des Heimt\u00fcckischen, der da in die Brust der Menschen einfl\u00fcstert, sei es einer von den Djinn oder von den Menschen.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 114:4\u20136]. Die Versuchungen kommen nicht nur von den Dschinn. Auch die Menschen fl\u00fcstern Versuchungen ein. Sie haben gesehen, wie es in den sozialen Medien und auch in den ausl\u00e4ndischen, westlichen, arabischen und hebr\u00e4ischen Medien und anderen Quellen wie diesen zugeht. Das wichtigste Mittel, das auch hier eingesetzt wurde, war also Propaganda.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Einige Leute wollten, dass es so aussieht. Und so lie\u00dfen es die Ausl\u00e4nder in ihrer Propaganda erscheinen, dass es sich bei diesen Unruhen, bei denen eine Reihe von Menschen auf die Stra\u00dfe gingen, Dinge br\u00fcllten, unfl\u00e4tige Sprache benutzten, Fenster einschlugen, M\u00fclltonnen in Brand setzten und dergleichen mehr, um Menschen handelte, die gegen die Schw\u00e4chen des Landes protestierten. Sie sagten, dass die Menschen gegen die Schw\u00e4chen in der Regierung, in der Wirtschaft und in anderen Bereichen protestierten. Nein, ich sage Ihnen, es war genau das Gegenteil. Diejenigen, die auf die Stra\u00dfe gingen und an den Unruhen beteiligt waren, hatten nicht die Absicht, die Schw\u00e4chen des Landes zu \u00fcberwinden. Sie versuchten, die St\u00e4rken des Landes zu zerst\u00f6ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Sie wollten unsere St\u00e4rken und unsere Sicherheit zerst\u00f6ren. Die Sicherheit ist eine der St\u00e4rken unseres Landes. Und dann ist da noch die Frage der wissenschaftlichen Ausbildung. Wir sind immer stolz auf den wissenschaftlichen Fortschritt, den wir gemacht haben. Aber wo werden die Wissenschaften studiert? In Bildungszentren, in wissenschaftlichen Zentren, in Forschungszentren. Die Feinde haben diese Zentren ins Visier genommen, um sie zu schlie\u00dfen und das Studium der Wissenschaft zu unterbinden. Sie wollen nicht, dass wir Sicherheit haben. Sie wollen nicht, dass Menschen Wissenschaft studieren. Sie wollen nicht, dass unsere einheimische Produktion w\u00e4chst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Zu Beginn dieses Jahres habe ich verk\u00fcndet, dass das Motto f\u00fcr dieses Jahr die heimische Produktion ist, so wie es in den letzten zwei oder drei Jahren war. Die Inlandsproduktion wird in besonderer Weise und unter besonderen Gesichtspunkten ben\u00f6tigt. Die inl\u00e4ndische Produktion ist in diesem Jahr gut vorangekommen. Erst vor ein paar Monaten kamen eine Reihe von Leuten zu dieser Hussainiyah. Dieses Treffen wurde auch im Fernsehen \u00fcbertragen. Sie erl\u00e4uterten die gro\u00dfartige, noch nie dagewesene Produktionsarbeit, die sie im Lande leisten. Sie standen hier und sprachen dar\u00fcber, und es wurde im Fernsehen \u00fcbertragen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Das ist es, was die Feinde stoppen wollen. Das ist es, was sie versuchen zu verhindern. Oder da ist das Thema Tourismus. Eine der Politiken der Regierung betraf den Tourismus. Der Tourismus bringt gute Einnahmen. Er kam gerade erst in Gang. Sie wollten das verhindern. Sie wollten unseren St\u00e4rken im Wege stehen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Ja, wir haben Probleme in der Wirtschaft. Daran gibt es keinen Zweifel. Wir haben Probleme mit den Lebenshaltungskosten der Menschen. Aber kann man unsere wirtschaftlichen Probleme l\u00f6sen, indem man M\u00fclltonnen in Brand setzt? Werden sie mit Unruhen auf den Stra\u00dfen gel\u00f6st werden? Es ging ihnen nicht darum, die Schw\u00e4chen des Landes zu beseitigen. Sie wollten unsere St\u00e4rken zerst\u00f6ren. Das war zweifellos Verrat, und die verantwortlichen Organisationen m\u00fcssen jetzt damit auf ernste und gerechte Weise umgehen. Ich m\u00f6chte noch kurz zwei weitere Dinge hinzuf\u00fcgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Der erste Punkt betrifft den \u201eDschihad der Klarstellung\u201c beziehungsweise, den \u201eDschihad der Aufkl\u00e4rung\u201c, den ich immer wieder wiederholt angesprochen habe, und ich werde ihn noch einmal erw\u00e4hnen. Der Hauptplan des Feindes besteht darin, falsche Werbung oder Propaganda, wie sie es nennen, einzusetzen. Der Weg zur \u00dcberwindung der Propaganda ist die \u201eKlarstellung\u201c. Die Aufkl\u00e4rung der Wahrheit muss von verschiedenen Menschen, mit verschiedenen Stimmen, mit verschiedenen Interpretationen und unter Verwendung neuer Formen erfolgen. Das ist Aufkl\u00e4rung. Was kann die Versuchungen beseitigen, die auf einen Jugendlichen einwirken? Polizeikn\u00fcppel k\u00f6nnen sie nicht beseitigen. Aufkl\u00e4rung kann diese Versuchungen beseitigen. Das war der erste Aspekt. Der Dschihad der Aufkl\u00e4rung muss wirklich ernst genommen werden, von jedem, in den islamischen Hochschulen (Hauza), in den Universit\u00e4ten, und insbesondere in Radio und Fernsehen, in den Printmedien, an allen Orten, wo Sie sind, \u00fcberall um Sie herum. Wo immer Sie etwas bewirken k\u00f6nnen, m\u00fcssen Sie f\u00fcr Klarstellung sorgen \u2013 richtig erkl\u00e4ren, genau aufkl\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Zweitens: Gro\u00dfe Ziele erfordern gro\u00dfe Arbeit. Gro\u00dfe Dinge m\u00fcssen getan werden. Es m\u00fcssen Ver\u00e4nderungen vorgenommen werden. Ich glaube, dass dies m\u00f6glich ist. Wir haben gottesehrf\u00fcrchtige, flei\u00dfige Abgeordnete. Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen erreicht werden. Die Revolution selbst war die gr\u00f6\u00dfte Ver\u00e4nderung. Jedes einzelne der Vorspiele, die zur Revolution f\u00fchrten, waren transformative Ereignisse. Sie waren es, die es uns erm\u00f6glichten, diese schwierigen Engp\u00e4sse zu \u00fcberwinden. Von nun an sind f\u00fcr diese Ver\u00e4nderung, f\u00fcr diesen Fortschritt, gro\u00dfe Anstrengungen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Sicherheit, Wissenschaft und in verschiedenen anderen Bereichen erforderlich. Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass so etwas m\u00f6glich ist. Wir haben die Menschen und wir haben die Abgeordneten. Gott sei Dank hat das Land viele gute, junge Menschen. An unseren Universit\u00e4ten, in vielen Hochschulen im ganzen Land und in den verschiedenen Gesellschaftsschichten gibt es Menschen, die in der Lage sind, innovative, kreative und Ver\u00e4nderung herbeibringende Arbeit zu leisten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">Ich hoffe, so Gott will, wird der allm\u00e4chtige Gott Ihnen und mir helfen, unsere Aufgaben erfolgreich zu erf\u00fcllen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt; font-family: georgia, palatino;\">M\u00f6gen Gottes Gr\u00fc\u00dfe, seine Barmherzigkeit und sein Segen auf Ihnen ruhen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 9. 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