{"id":2556,"date":"2025-07-18T09:26:32","date_gmt":"2025-07-18T07:26:32","guid":{"rendered":"https:\/\/khamenei.de\/wordpress\/?p=2556"},"modified":"2025-08-25T13:38:32","modified_gmt":"2025-08-25T11:38:32","slug":"rede-imam-chameneis-zum-justizwesen-und-zur-lage-der-nation","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/2025\/07\/18\/rede-imam-chameneis-zum-justizwesen-und-zur-lage-der-nation\/","title":{"rendered":"Rede Imam Chameneis zum Justizwesen und zur Lage der Nation"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" data-id=\"2562\" src=\"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2-1-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2562\" srcset=\"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2-1-683x1024.jpg 683w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2-1-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2-1-768x1152.jpg 768w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2-1-1024x1536.jpg 1024w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2-1-1365x2048.jpg 1365w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2-1.jpg 1700w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2550\" height=\"1700\" data-id=\"2563\" src=\"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2563\" srcset=\"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2550px) 100vw, 2550px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" data-id=\"2564\" src=\"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4-1-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2564\" srcset=\"http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4-1-683x1024.jpg 683w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4-1-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4-1-768x1152.jpg 768w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4-1-1024x1536.jpg 1024w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4-1-1365x2048.jpg 1365w, http:\/\/www.ahl-ul-bait.de\/imam-chamenei\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/4-1.jpg 1700w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\"><i>Am 16. Juli 2025 hielt Imam Chamenei, bei einem Treffen mit den h\u00f6chsten Beamten der Judikative, eine Rede. Es folgt die sinngem\u00e4\u00dfe \u00dcbersetzung der Rede aus dem <a href=\"https:\/\/farsi.khamenei.ir\/speech-content?id=60706\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">persischen Original<\/a>. Obwohl es f\u00fcr alle hier ver\u00f6ffentlichten Texte gilt, wird darauf verwiesen, dass die \u00dcbersetzung zu Dokumentationszwecken ohne jegliche Kommentierung erfolgt und die dargestellte Meinung nicht mit der Meinung der Herausgeber \u00fcbereinstimmen muss.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\"><b>Im Namen Allahs, des Gn\u00e4digen, des Begnadenden<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Aller Dank ist Allahs, des Herrn der Welten, und der Frieden und Segen seien mit unserem Meister und Propheten Abul Qasim al-Mustafa Muhammad und seiner reinen, fehlerlosen und auserw\u00e4hlten Familie und insbesondere mit dem Verbliebenen Allahs auf Erden (Baqiyyatullah, Imam Mahdi).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Herzlich willkommen, liebe Br\u00fcder, wir hoffen, dass dieses Treffen \u2013 obwohl es aus bestimmten Gr\u00fcnden mit Verz\u00f6gerung stattgefunden hat \u2013 so Gott will, ein n\u00fctzliches und wirksames Treffen sowohl f\u00fcr die Justizbeh\u00f6rde als auch f\u00fcr das Land gewesen ist, so Gott will. Und wir danken jedem Einzelnen der Personen, die in der Justizbeh\u00f6rde t\u00e4tig sind und sich bem\u00fchen: Vom ehrenwerten Pr\u00e4sidenten der Beh\u00f6rde bis hin zu den \u00fcbrigen aktiven Elementen in der gesamten Beh\u00f6rde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Das, was Herr Mohseni an durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen vorgestellt hat, ist nat\u00fcrlich sehr erfreulich und gut. Meine Empfehlung ist, dass man immer neben den Ma\u00dfnahmen, die durchgef\u00fchrt worden sind, auch jene Ma\u00dfnahmen betrachtet, die nicht durchgef\u00fchrt wurden, aber h\u00e4tten durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen. Das hei\u00dft, man sollte stets ein Verh\u00e4ltnis zwischen diesen beiden herstellen. Manchmal hat ein Mensch hundert gute Arbeiten verrichtet und ist erfreut dar\u00fcber, dass hundert gute Dinge geschehen sind. Wenn er jedoch genau hinschaut, erkennt er, dass er eigentlich zweihundert gute Dinge h\u00e4tte tun m\u00fcssen, die er nicht getan hat \u2013 seine Freude vermindert sich dann ein wenig. Nat\u00fcrlich behaupte ich in keiner Weise, dass der Zustand der Justizbeh\u00f6rde im vergangenen Jahr so gewesen sei. Nein, es wurden sehr viele Arbeiten geleistet, wir haben auch den Bericht, und es ist korrekt. Dennoch sollte man stets im Auge behalten, in welchem Verh\u00e4ltnis die verrichteten Arbeiten zu denjenigen stehen, die h\u00e4tten verrichtet werden m\u00fcssen, aber nicht verrichtet wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Was die Justizbeh\u00f6rde betrifft, so habe ich jedes Jahr ausf\u00fchrlich dar\u00fcber erfahren und auch ausf\u00fchrlich dar\u00fcber gesprochen. Meiner Ansicht nach sind alle Dinge, die \u00fcber die Justizbeh\u00f6rde gesagt werden m\u00fcssen und deren Beachtung der Justizbeh\u00f6rde empfohlen werden sollte, bereits gesagt worden, und wir haben sie wiederholt vorgebracht. Alles, was man jetzt sagt, w\u00e4re eine Wiederholung. Ich m\u00f6chte nur zwei Punkte erw\u00e4hnen und mich dann einem anderen Thema zuwenden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Der erste Punkt ist genau diese Angelegenheit der Evaluation der Gerichte durch die Justizbeh\u00f6rde \u2013 sowohl inl\u00e4ndischer als auch internationaler Gerichte \u2013 in Bezug auf die Untersuchung dieser j\u00fcngsten Verbrechen, die begangen worden sind. Das geh\u00f6rt zu den sehr notwendigen und sehr wichtigen Aufgaben. In vielen fr\u00fcheren F\u00e4llen in den vergangenen Jahren h\u00e4tten wir das tun m\u00fcssen und haben es vers\u00e4umt. Dieses Mal d\u00fcrfen wir kein Vers\u00e4umnis begehen. Wenn die Verfolgung dieses Themas und die Untersuchung internationaler und inl\u00e4ndischer Gerichte auch zwanzig Jahre dauern sollte, das ist kein Problem. Aber diese Angelegenheit muss weiterverfolgt werden. Der Kragen des Verbrechers muss letztlich gepackt werden. Es ist m\u00f6glich, dass ein internationales Gericht beschuldigt wird \u2013 und es kann auch der Realit\u00e4t entsprechen \u2013, dass es von einer bestimmten Macht abh\u00e4ngig ist. Gut, an einem Tag ist es so, an einem anderen Tag ist es nicht so und eines Tages sieht man sogar, dass sich dort ein Richter findet, der ein unabh\u00e4ngiger Richter ist. Das ist der erste Punkt, dass ihr diese Angelegenheit sehr ernst nehmt mit gro\u00dfer Entschlossenheit, mit vollst\u00e4ndiger Wachsamkeit und unter Ber\u00fccksichtigung aller Aspekte. M\u00f6ge es \u2013 so Gott will \u2013 beachtet werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Das zweite Thema ist Folgendes: Das Ergebnis aller Empfehlungen an die Justizbeh\u00f6rde l\u00e4sst sich in einem einzigen Wort zusammenfassen \u2013 n\u00e4mlich, dass das Volk Vertrauen in die Justizbeh\u00f6rde haben soll: genau das! Ich habe in dieser Sitzung schon mehrfach gesagt: Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass, wenn jemand irgendwo im Land \u2013 in einem Dorf, in einer abgelegenen Stadt \u2013 Opfer von \u00dcbergriffen und Ungerechtigkeit wird, er sagt: \u201eIch gehe zur Justizbeh\u00f6rde, ich gehe zum Gericht!\u201c Das hei\u00dft, es muss ein Zustand entstehen, in dem alle das Gef\u00fchl haben, dass, sobald sie das Gerichtsgeb\u00e4ude betreten, ihr Problem gel\u00f6st wird. Ein solches Vertrauen muss entstehen. Das ist eine sehr schwierige, eine harte Aufgabe. Nat\u00fcrlich ist es in den meisten zivil- und strafrechtlichen F\u00e4llen so, dass eine Partei zufrieden ist und die andere unzufrieden. Aber auch jene Partei, die unzufrieden ist, wird in ihrem Inneren die Entscheidung akzeptieren, wenn sie sieht, dass der Fall gesetzeskonform, mit Rechtschaffenheit und mit Sorgfalt bearbeitet wird \u2013 auch wenn sie mit dem Ergebnis selbst nicht einverstanden ist. Bem\u00fcht euch darum, dass ein solcher Zustand entsteht: dass die Menschen Vertrauen und \u00dcberzeugung gewinnen, dass sich die Justizbeh\u00f6rde um ihr Problem k\u00fcmmert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Einer der wichtigsten Wege, um dieses Ziel zu erreichen, ist der Kampf gegen die Korruption \u2013 in erster Linie die Korruption innerhalb der Justizbeh\u00f6rde selbst. In diesem Zusammenhang habe ich wiederholt mit dem ehrenwerten Pr\u00e4sidenten, Herrn Mohseni, gesprochen, und er hat auch Ma\u00dfnahmen ergriffen. Ebenso war es bei den fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten. Dann auch au\u00dferhalb der Justizbeh\u00f6rde. Der Kampf gegen Korruption schafft Hoffnung beim Volk, er schafft Vertrauen. Das ist also dieser Punkt. Das waren die beiden Angelegenheiten, die wir im Hinblick auf die Justizbeh\u00f6rde vorbringen wollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Was nun das iranische Volk betrifft, so hat es in diesem j\u00fcngsten aufgezwungenen Krieg eine gro\u00dfe Tat vollbracht. Diese gro\u00dfe Tat war nicht milit\u00e4rischer Art, sondern sie war eine Tat des Willens, eine Tat der Entschlossenheit, eine Tat des Selbstvertrauens. Dass ein Volk, ein Land, eine milit\u00e4rische Kraft innerhalb eines Landes in sich dieses Selbstvertrauen versp\u00fcrt, dass es bereit ist, der Macht Amerikas und seinem Kettenhund in der Region \u2013 dem zionistischen Regime \u2013 direkt und von Angesicht zu Angesicht entgegenzutreten: Allein schon dieser Wille, allein dieses Selbstvertrauen ist ein sehr, sehr gro\u00dfer Wert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Es gab eine Zeit \u2013 sowohl vor unserer Zeit als auch zu unserer Jugendzeit vor der Revolution \u2013, da reichte allein der Name \u201eAmerika\u201c, um die Menschen zu erschrecken; geschweige denn, sich mit ihnen anzulegen \u2013 sei es in Worten oder in Taten. In den Erinnerungen, die von den Akteuren des fr\u00fcheren Regimes aufgezeichnet und nach vielen Jahren ver\u00f6ffentlicht wurden, ist wiederholt zu lesen, dass die hohen Verantwortlichen des Landes \u00fcber gewisse Taten Amerikas ver\u00e4rgert waren \u2013 zum Beispiel in der Frage des Erd\u00f6ls oder anderer Themen \u2013 und dass sie innerlich aufgew\u00fchlt waren. Aber sie sagten: \u201eSagt nichts.\u201c Sie wagten es nicht einmal, in vertraulichen, nicht-\u00f6ffentlichen Sitzungen Kritik zu \u00e4u\u00dfern oder etwas zu sagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Nun ist dasselbe Volk an einen Punkt gelangt, an dem es direkt, von Angesicht zu Angesicht, dieser Macht gegen\u00fcbertritt \u2013 es hat keine Angst mehr vor ihr, sondern versetzt sie selbst in Furcht. Und alles, was ihm im operativen Bereich m\u00f6glich ist, bringt es auch zur Ausf\u00fchrung. Doch das Thema der Operationen ist die zweite Angelegenheit. Die erste Angelegenheit ist jene innere Haltung, jenes Standhalten. Dieser nationale Wille, dieser nationale Einsatz \u2013 das ist genau das, was dieses Land stolz machen wird. Das ist genau das, was den Iran zu jenem gro\u00dfen Iran machen wird, von dem ich gesagt habe, dass er in f\u00fcnfzig Jahren so sein soll. Dieser Wille ist jener Hauptfaktor, der den Iran dorthin bringen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Was ich jetzt sage, was alle wissen m\u00fcssen \u2013 sowohl unsere Freunde als auch unsere Feinde, und auch das iranische Volk selbst, das es ohnehin wei\u00df \u2013 ist dies: Das iranische Volk wird in keinem Feld als die schw\u00e4chere Seite auftreten [Zuh\u00f6rerschaft ruft Parolen beginnend mit \u201eAllahu Akbar\u201c]. Denn wir verf\u00fcgen \u00fcber alle notwendigen Mittel \u2013 wir haben sowohl die Logik (und Vernunft) als auch die Kraft. Ob auf dem Feld der Diplomatie oder auf dem milit\u00e4rischen Feld: Wann immer wir \u2013 so Gott will \u2013 eintreten, werden wir mit starker Hand eintreten. Nat\u00fcrlich bringt ein Krieg Schl\u00e4ge mit sich \u2013 sowohl das Austeilen als auch das Einstecken. Das ist offensichtlich. Im Krieg gibt es sowohl Angriffe als auch Gegenschl\u00e4ge. Man kann nicht erwarten, dass im Krieg nichts passiert. Aber Gott sei Dank sind wir gut ger\u00fcstet \u2013 sowohl diplomatisch als auch, mit Gottes Hilfe, milit\u00e4risch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Nat\u00fcrlich haben wir dieses wichtige Ereignis, diesen j\u00fcngsten Vorfall, diesen Krieg nicht begr\u00fc\u00dft \u2013 das sollen alle wissen. Ja, wir betrachten das zionistische Regime als einen Tumor, und auch das amerikanische Regime halten wir wegen seiner Unterst\u00fctzung f\u00fcr dieses Regime f\u00fcr verbrecherisch. Aber wir haben den Krieg nicht begr\u00fc\u00dft, wir sind dem Krieg nicht entgegengegangen. Doch als der Feind dann angegriffen hat, war unsere Antwort vernichtend. Das m\u00fcssen alle beachten und wissen, denn es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass der Feind daran Zweifel s\u00e4en will. Wir sind mit Entschlossenheit in den Krieg eingetreten. Der Beweis daf\u00fcr ist ganz klar: Das zionistische Regime, das auf der Gegenseite des Krieges stand, sah sich gezwungen, sich an die USA zu wenden. W\u00e4re es nicht gekr\u00fcmmt gewesen und h\u00e4tte es nicht am Boden gelegen und h\u00e4tte es das nicht gebraucht und h\u00e4tte es sich selbst verteidigen k\u00f6nnen, dann h\u00e4tte es sich nicht in dieser Weise an die USA gewandt. Dass es sich an die USA gewandt hat, bedeutet, dass es erkannt hat, der Islamischen Republik nicht gewachsen zu sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Nat\u00fcrlich betrifft dies das zionistische Regime \u2013 aber in Bezug auf Amerika war es genauso: Auch als Amerika angegriffen hat, war unsere Gegenreaktion auf Amerika ein sehr empfindlicher Schlag. Nun ja, so Gott will, wird etwas Zeit vergehen \u2013 ein paar Monate oder ein paar Jahre \u2013, dann werden die Zensuren fallen, und es wird offenbar werden, was Iran getan hat. Das Ziel, das vom Iran angegriffen wurde, war ein \u00e4u\u00dferst sensibles Zentrum der USA in dieser Region. Der Schlag war ein gro\u00dfer Schlag \u2013 wobei man auch noch gr\u00f6\u00dfere Schl\u00e4ge gegen Amerika und andere ausf\u00fchren kann, so Gott will. Gut, das war jetzt in Bezug auf die Operationen und solche Dinge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">In diesem Vorfall ist ein weiterer Aspekt vorhanden, der \u00e4u\u00dferst wichtig ist, und das ist der nationale Aspekt. Abgesehen von der organisatorischen, milit\u00e4rischen, nachrichtendienstlichen und sicherheitsbezogenen Dimension war das, was sich in diesem Vorfall ereignet hat, eine nationale Angelegenheit. Diejenigen, die den Angriff ausgef\u00fchrt haben, hatten in ihren Berechnungen \u2013 wirklich, das war ihre tats\u00e4chliche Kalkulation, sie hatten sich zusammengesetzt und Pl\u00e4ne geschmiedet \u2013 folgendes Szenario entworfen: Wenn wir den Iran angreifen, wenn wir sensible Zentren des Iran ins Visier nehmen und einige Pers\u00f6nlichkeiten aus der F\u00fchrung der Islamischen Republik herausl\u00f6sen, dann wird das System zwangsl\u00e4ufig geschw\u00e4cht werden. Genau dann \u2013 so dachten sie \u2013 w\u00fcrden die schlafenden Zellen von Heuchlern, Monarchisten, S\u00f6ldnern, Schl\u00e4gern und \u00e4hnlichen Elementen aktiv werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Sie rechneten damit, dass jene, die Dollar erhalten, um das Auto ihres eigenen Mitb\u00fcrgers anzuz\u00fcnden, sich dann zu Wort melden w\u00fcrden. Diese Personen gibt es durchaus, sie existieren in der Gesellschaft \u2013 solange ein System mit St\u00e4rke und Entschlossenheit handelt, bleiben sie still. Wenn aber \u2013 so in der Vorstellung des Gegners \u2013 das System geschw\u00e4cht ist, werden sie aktiv, treten in der Gesellschaft hervor, hetzen die Menschen auf und ziehen, so weit sie k\u00f6nnen, Leute auf die Stra\u00dfen. Kurz gesagt: Sie l\u00f6sen die Frage des Systems und beenden es. Das war der s\u00fc\u00dfe Traum, den sich diese Herren ausgemalt hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Was ist die Wirklichkeit geworden? Die Wirklichkeit war das genaue Gegenteil, v\u00f6llig entgegen dem, was sie errechnet hatten. Der Angriff des Feindes zeigte, dass viele der Berechnungen, die manche etwa im politischen Bereich oder \u00e4hnlichen Feldern anstellen, schlichtweg nicht richtig sind. Das wahre Gesicht des Feindes wurde sichtbar, die verborgenen Ziele des Feindes \u2013 jene, die er niemals offen in seinen Erkl\u00e4rungen zeigt \u2013 wurden zu einem gro\u00dfen Teil offenbar. Acht, neun Monate lang sa\u00dfen sie zusammen und schmiedeten Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Operation, f\u00fcr einen milit\u00e4rischen Schlag, w\u00e4hrend viele Menschen dachten: \u201eNein, da ist nichts, da passiert nichts.\u201c Doch die breite Bev\u00f6lkerung sah nun, dass es eben nicht so war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Gott hat ihren Plan zunichtegemacht \u2013 diesen Plan hat Gott, der Erhabene, zunichtegemacht. Er hat das Volk in den Raum der Unterst\u00fctzung des Staates und des Systems gef\u00fchrt. Das Volk ist in das Feld eingetreten \u2013 aber genau in die entgegengesetzte Richtung von dem, was der Feind kalkuliert und geplant hatte: n\u00e4mlich zur Unterst\u00fctzung des Systems, zur Unterst\u00fctzung mit Leib und Gut. Im Fernsehen habt ihr ja die Aussagen verschiedener Menschen gesehen \u2013 mit unterschiedlichen \u00e4u\u00dferen Erscheinungen, unterschiedlichen Gesichtern, unterschiedlichen Kleidungen \u2013, von denen man keineswegs dachte, dass sie in der Lage w\u00e4ren, so opferbereit zu sprechen. Nat\u00fcrlich gibt es einen Unterschied zwischen Worten und Taten, aber allein das Sprechen selbst, allein der Antrieb, der einen dazu bringt zu sprechen, ist vorhanden und das ist sehr bedeutsam. Niemand h\u00e4tte es geglaubt \u2013 und doch ist es geschehen. Diese Menschen, mit ganz verschiedenen politischen Ausrichtungen, mit manchmal sogar gegens\u00e4tzlichen politischen Orientierungen, mit v\u00f6llig unterschiedlichen religi\u00f6sen Haltungen, standen Seite an Seite und sie haben diese gro\u00dfe Einheit, diese gewaltige nationale Einigkeit hervorgebracht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Meine Aussage ist: Bewahrt das. Alle sollen das bewahren \u2013 der Journalist auf seine Weise, der Richter auf seine Weise, der Regierungsverantwortliche auf seine Weise, der Geistliche auf seine Weise, der Freitags-Imam auf seine Weise. Jeder hat eine bestimmte Verantwortung gegen\u00fcber diesem Zustand. Sie sollen ihn aufrechterhalten. Das steht nicht im Widerspruch zu politischen Meinungsverschiedenheiten, es steht nicht im Widerspruch zu Unterschieden im religi\u00f6sen Gewicht. Es geht hier um ein gemeinsames Eintreten zur Verteidigung einer Wahrheit \u2013 um die Verteidigung des Landes, die Verteidigung des Systems, die Verteidigung des geliebten Iran.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Nat\u00fcrlich sind gewisse Dinge notwendig, und gewisse Dinge sind sch\u00e4dlich. \u201eAufkl\u00e4rung\u201c ist notwendig. Das Aufl\u00f6sen von Irrt\u00fcmern und Verdrehungen, die gelegentlich auftreten, ist notwendig. Aber das Aufwerfen unn\u00f6tiger Einw\u00e4nde, das Herumreden \u00fcber sie und das Aufbauschen kleiner Themen ist sch\u00e4dlich \u2013 das ist ein Unterschied. Selbst die Widerlegung von Verdrehungen, die wir erw\u00e4hnt haben, kann auf verschiedene Arten geschehen. Sie soll auf die beste Weise geschehen \u2013 so, dass dem Land kein Schaden entsteht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Die Treue zum System \u2013 im Wort, im Ausdruck \u2013 ist etwas Notwendiges und N\u00fctzliches. Sie ist sowohl notwendig als auch n\u00fctzlich. Dass also alle die allgemeinen politischen Richtlinien des Systems in genau diesem aktuell diskutierten Bereich best\u00e4tigen, unterst\u00fctzen und akzeptieren, das ist notwendig. Aber: Wenn Meinungsverschiedenheiten, die unter Einzelpersonen bestehen, \u00fcbertrieben hervorgehoben werden \u2013 etwa nach dem Motto: \u201eDas geh\u00f6rt zu jenem Lager\u201c, \u201eDas geh\u00f6rt zu diesem Lager\u201c, \u201eSeine Aussage ist so und so\u201c \u2013 dann ist das sch\u00e4dlich. Einige Dinge sind notwendig, andere sch\u00e4dlich und wir m\u00fcssen sie voneinander unterscheiden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Auch die allgemeine Begeisterung und Erregung des Volkes ist notwendig. Heute versp\u00fcrt das iranische Volk eine solche Begeisterung, besonders die Jugendlichen sind voller Elan \u2013 das ist etwas sehr Gutes, das ist etwas sehr Notwendiges. Aber Ungeduld ist sch\u00e4dlich. Wenn man ungeduldig wird, st\u00e4ndig mit dem Fu\u00df aufstampft und sagt: \u201eWarum ist nichts passiert? Warum habt ihr nichts getan? Warum wurde nicht gehandelt?\u201c \u2013 und \u00c4hnliches \u2013, dann ist das sch\u00e4dlich. Das hei\u00dft: Wir m\u00fcssen erkennen, welche Handlung richtig ist und welche Handlung sch\u00e4dlich ist. Das also sind die Punkte und Empfehlungen, die ich vorbringe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Die letzte Empfehlung, die ich aussprechen m\u00f6chte, ist folgende: Die zust\u00e4ndigen Institutionen, die \u2013 Gott sei Dank \u2013 heute aktiv t\u00e4tig sind, sowohl die verantwortlichen Stellen im milit\u00e4rischen Bereich als auch jene im Bereich der Diplomatie \u2013 beide \u2013, die auf richtige Weise und mit richtiger Ausrichtung arbeiten, sie beide sind notwendig und m\u00fcssen ihre Arbeit mit voller Kraft tun. Dabei muss aber auf die Ausrichtung geachtet werden. Besonders im diplomatischen Bereich ist die Ausrichtung von gro\u00dfer Bedeutung. Die Ausrichtungen m\u00fcssen vollst\u00e4ndig beachtet, sorgf\u00e4ltig ber\u00fccksichtigt und umgesetzt werden \u2013 so Gott will, soll daran gearbeitet und es soll verwirklicht werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Es kann sein, dass jemand in einer Angelegenheit, die das Milit\u00e4r, die Diplomatie oder etwas anderes betrifft, Kritik an einem Verantwortlichen \u00fcbt \u2013 wir sagen nicht, dass man keine Kritik \u00e4u\u00dfern soll; doch. Aber erstens sollte der Ton, den man f\u00fcr das Vorbringen von Kritik und Einw\u00e4nden w\u00e4hlt, ein akzeptabler Ton sein. Zweitens sollte sie auf Grundlage von Nachforschung und aus fundierter Information erfolgen. Manchmal sehe ich in Zeitungen oder an anderen Orten \u00c4u\u00dferungen oder Proteste, die aus Unwissenheit herr\u00fchren \u2013 sie wissen nicht, was tats\u00e4chlich getan wurde oder was h\u00e4tte getan werden m\u00fcssen, was ausgeblieben ist oder was noch getan werden sollte. Solche Kritik entsteht aus fehlender Information. Man soll sich korrekt informieren und seine Meinung in angemessenem Ton \u00e4u\u00dfern. Die Verantwortlichen ihrerseits sollen \u2013 so Gott will \u2013 mit ganzer Kraft, mit vollst\u00e4ndigem Einsatz ihre Arbeit fortsetzen. Und alle sollen wissen, dass \u2013 gem\u00e4\u00df genau dem Vers, den dieser Herr [Quranrezitator zum Beginn des Treffens] eben rezitiert hat:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">\u0648\u064e\u0644\u064e\u064a\u064e\u0646\u0635\u064f\u0631\u064e\u0646\u0651\u064e \u0627\u0644\u0644\u0651\u064e\u0647\u064f \u0645\u064e\u0646 \u064a\u064e\u0646\u0635\u064f\u0631\u064f\u0647\u064f<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\"><i>\u201eUnd gewiss hilft Allah dem, der ihm hilft.\u201c<\/i> [Heiliger Quran, 22:40] \u2013 Gott, der Erhabene, den Sieg f\u00fcr das iranische Volk unter dem Schirm des islamischen Systems und unter dem Banner des Qurans und des Islams zugesichert hat: Das iranische Volk wird ganz gewiss den Sieg davontragen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: georgia, palatino; font-size: 17px;\">Und der Friede, die Gnade Allahs und sein Segen seien mit Euch.<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Am 16. 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